
Harald Eckart wurde für fünf weitere Jahre zum ehrenamtlichen Richter berufen. Foto: DWA/Riske
Harald Eckart wurde für fünf weitere Jahre zum ehrenamtlichen Richter berufen. Foto: DWA/Riske
In seiner Funktion als ehrenamtlicher Richter nimmt Eckart pro Jahr an ein bis zwei Verhandlungstagen am Landessozialgericht in München teil, wo überwiegend Widerspruchsverfahren gegen Hartz IV-Bescheide verhandelt werden: „Mich beeindruckt die Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, mit der die Gerichte die Verfahren vorbereiten.“ Bei der Urteilsfindung ließen sich die Berufsrichter vom Grundgedanken des Gesetzes leiten, „soziale Sicherheit und Gerechtigkeit zu gewährleisten“.
Eckart sieht die Rolle seines Arbeitgebers einerseits darin, „Anwalt der Klienten“ zu sein und konkrete Hilfe für den Einzelnen zu leisten. Darüber hinaus habe der Verband aber auch eine „diakoniepolitische Funktion, in der wir auf Entscheidungsträger, Öffentlichkeit und Gesetzgeber einwirken und so unser Fachwissen auch auf anderen Entscheidungsebenen einbringen“.
Das Diakonische Werk Augsburg e.V. ist ein führender Anbieter sozialer Leistungen mit rund 50 Einrichtungen und zwei Tochtergesellschaften. Mit insgesamt etwa 650 Mitarbeitenden erwirtschaftet das Diakonische Werk Augsburg einen Jahresumsatz von ca. 26 Mio. Euro.