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Unterstützung in schwieriger Situation |
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Das Angebot der ambulanten Straffälligenhilfe beim Diakonischen Werk Augsburg kann sowohl von Menschen, die selbst mit dem Strafgesetz in Konflikt gekommen sind, als auch von ihren Angehörigen in Anspruch genommen werden. Die Tätigkeit der Beratungsstelle umfasst jedoch keine Rechtsberatung – hier geht es in erster Linie um psycho-soziale Unterstützung beim Umgang mit dieser schwierigen Situation, um Existenzsicherung sowie die Hilfe bei konkreten sozialen Fragen.
Haftentlassene finden in der Beratungsstelle eine erste Anlaufstelle, wenn sie nach ihrer Freiheitsstrafe wieder Fuß fassen müssen: Hier erhalten sie unter anderem Hilfe bei der Beschaffung von Wohnraum, Unterstützung und Begleitung beim Umgang mit Behörden, Information zu finanziellen Fragen der Existenzsicherung, sowie die Weitervermittlung zu Fachberatungsstellen wie beispielsweise der Schulden- oder der Suchtberatung. Zentral bei dieser Tätigkeit ist auch die Motivationsarbeit, die dazu beitragen soll, Haftentlassenen eine neue Perspektive zu vermitteln.
Darüber hinaus werden von der Beratungsstelle regelmäßig Sprechstunden in den Justizvollzugsanstalten des Einzugsgebietes abgehalten. Hier kann schon frühzeitig und präventiv der Weg jedes Einzelnen nach der Freiheitsstrafe vorbereitet werden.
Qualifizierung von Ehrenamtlichen
Ein weiterer Aspekt ist die Qualifizierung von Ehrenamtlichen, deren Mitarbeit in den Haftanstalten ein wichtiges Element ist. Ehrenamtliche können sich hier bei den regelmäßig stattfindenden Gesprächsgruppen oder in der Einzelbetreuung von Inhaftierten engagieren. Ebenso wichtig ist die Begleitung von Haftentlassenen im Einzelfall, auch hier ist der ehrenamtliche Einsatz von großem Wert. |
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