Brot & Butter: Rotaract spendet für Bahnhofsmission

 
 
Pressemitteilung von: 
02.04.2020
Unterstützung für Bedürftige

Publikumsverkehr gibt es aktuell nicht, die Ehrenamtlichen bleiben aus Schutz vor Ansteckung daheim. Dennoch ist die Bahnhofsmission am Augsburger Hauptbahnhof weiter für ihre Besucher da.

Die hauptamtlich Mitarbeitenden Sonja Svirac und Klaus Schneider halten in der Einrichtung am Gleis 1 Süd die Stellung. Dafür sind ihnen die durchschnittlich 40 Besucher pro Tag sehr dankbar. Um beide Seiten vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, geben die Mitarbeitenden Essen und heiße Getränke nur noch über das Fenster aus.
„Die Gäste zeigen größtes Verständnis und sind froh, dass wir überhaupt noch da sind“, sagt Lisa Hagins, die als Leiterin der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) beim Diakonischen Werk Augsburg (DWA) auch für die Bahnhofsmission zuständig ist. „Viele andere Möglichkeiten sind weggebrochen.“
Das gilt auch für die Spenden einer Imbisskette, von der die Bahnhofsmission die meisten gespendeten Lebensmittel bezieht wie belegte Semmeln oder andere Backwaren, die tagsüber nicht verkauft wurden. Die Filiale am Augsburger Hauptbahnhof ist wegen der Coronakrise aktuell geschlossen. Umso willkommener war da eine Spende von Rotaract Deutschland, einer von Rotary geförderten Gemeinschaft junger Leute.
940 Euro sowie eine kleine Menge gebrauchter Kleidung – wegen der begrenzten Lagerkapazität der Bahnhofsmission – überreichte die Vorsitzende Jasmin Nimar an die Hauptamtlichen der Bahnhofsmission, die von dem Geld nun selbst Brot, Butter, Wurst und Käse einkaufen können, um den Besuchern selbst geschmierte Brote mitgeben zu können. Auch beim Einkauf der Lebensmittel von dem gespendeten Geld unterstützen Mitglieder von Rotaract nun regelmäßig.