Dekan besucht Diakonie: Dienst mit Herzblut

 
 
Pressemitteilung von: 
02.07.2019
Thoma informiert sich über Diakonieeinrichtungen

Als Augsburger Stadtdekan gehört er qua Amt dem Verwaltungsrat des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA) an. Nun hat sich Michael Thoma bei zwei Besuchstouren persönlich ein Bild von den Menschen und der Arbeit in verschiedenen Diakonieeinrichtungen gemacht.

Die Stationen zeigten nicht nur die räumliche, sondern auch die inhaltliche Bandbreite der Diakonie: Neben Einrichtungen in der Stadtmitte wie dem Hofgarten-Carrée oder dem Stützpunkt der Diakonie-Sozialstation Augsburg in der Alten Gasse bis zu den Pflegeheimen im Umland besuchte Thoma, begleitet von Pfarrer Fritz Graßmann, dem Theologischen Vorstand des DWA, auch das Zentrum für Interkulturelle Beratung (zib), die Diakonie-Handwerksbetriebe (DHB) und das Thomas-Breit-Zentrum (TBZ) auf dem Gelände der Hermann-Sohnle-Siedlung in Hochzoll, ein Inklusionsprojekt für Senioren im Betreuten Wohnen und junge psychisch kranke Menschen.
Auf seiner Rundfahrt hat Thoma Menschen kennengelernt, „die ihren Dienst mit Herzblut ausüben“ ebenso wie leitende Mitarbeitende, die ihre Einrichtungen prägen – „konzeptionell und atmosphärisch“. Beeindruckt war der Stadtdekan vom Projekt „Spiritual Care“ im Schlößle: „Hier werden Weichen für die Zukunft gestellt.“ Seit 2017 ist das Pflegeheim in Stadtbergen ein palliativ-kompetentes Pflegeheim. Im April fiel der Startschuss für das Projekt „Spiritual Care“, das neben den palliativ zu versorgenden Patienten alle Bewohner bei der Gestaltung ihres Lebensabends unterstützen will. Zudem soll es den Mitarbeitenden helfen, mit den psychischen Belastungen ihrer Arbeit umzugehen.
Thoma freut sich außerdem darüber, dass im DWA „der intensive Wunsch“ nach einer Kooperation mit den Kirchengemeinden bestehe. Ein konkretes Anliegen formulierte z.B. Christoph Heinbüchner von der Seniorenfachberatung in der Stadtmitte: Er wünscht sich für die Senioren in seinem „Kiez“ einen ehrenamtlichen Besuchsdienst, der auch mal den Hund spazieren führt. Auch für die Sprach- und Lernpaten, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Jugendmigrationsdienst des DWA, freut sich Heinbüchner über Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden, die jugendliche Migranten dabei unterstützen, Deutsch zu lernen.