Hoch hinaus – Kletterturm fördert Koordination

 
 
Jannick und Marlon freuen sich über den neuen Kletterturm der Heilpädagogischen Tagesstätte (Foto: DWA/Riske)
Pressemitteilung von: 
17.05.2021
Neuer Kletterturm für die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT)

Die Kletterwand erklimmen, die Feuerwehrstange runterrutschen, sich verstecken – der neue Kletterturm in der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) bietet viele Spielmöglichkeiten.

Jannick erklimmt gerade die Kletterwand. Aber vor allem die Feuerwehrstange, an der man runterrutschen kann, hat es dem 9-Jährigen angetan: „So eine hatte der alte Turm nicht.“ Der 7-jährige Marlon hat als Kindergartenkind schon einmal die Feuerwehr besucht und rutscht nun ebenfalls begeistert an der Feuerwehrstange: „Das habe ich mich früher nicht getraut.“

Auch für Heilerziehungspfleger Nico Haberland bietet der neue Turm einige Vorzüge: Er ist deutlich größer und außerdem unten offen, so dass nicht nur die Kinder darunter hindurch laufen können, sondern auch „wir Erwachsenen auf einen Blick sehen, wenn Kinder unter dem Turm sind“. Auch als Versteck sei das neue Klettergerät beliebt.

Der neue Turm ist ein Bestandteil der Hofsanierung in der HPT. Darüber hinaus wurden ein Barfußpfad angelegt und die hölzernen Treppenstufen am Hang erneuert, da sie morsch geworden waren. Finanziell ermöglicht wurden diese Arbeiten durch die Förderung verschiedener Stiftungen. Der größte Zuschuss in Höhe von 9.000 Euro kam von Sternstunden e.V..

Jeweils 2.500 Euro steuerten die Michael-Wagner-Stiftung „Kinderlachen“ sowie AUFWIND, die Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse Augsburg bei.

Der Außenspielbereich ist ein wichtiger Baustein im Konzept der HPT, die insgesamt 45 Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder Entwicklungsverzögerungen im Alter von drei bis zwölf Jahren unterstützt. Die tägliche Bewegung im Freien bietet ihnen die Möglichkeit, ungeübte oder eingeschränkte motorische Fähigkeiten und Koordination zu trainieren. Da sich die zwei Kindergarten- und drei Grundschulgruppen pandemiebedingt nicht mischen dürfen, haben die Mitarbeiter*innen einen Plan erarbeitet, wann wer den Hof nutzen kann – damit alle Kinder in den Genuss der neu gestalteten Außenspielfläche kommen.