Schuldner- und Insolvenzberatung hilft - trotz und wegen Corona

 
 
Pressemitteilung von: 
23.04.2020
Telefonische Beratung bei finanziellen Problemen

Das Girokonto rutscht ins Minus, durch Kurzarbeit gehen nur noch 60 Prozent des bisherigen Gehaltes ein, wegen Jobverlusts kann die nächste Kreditrate nicht bedient werden – die Coronakrise bringt viele Menschen in eine finanzielle Schieflage.

In diesen Fällen helfen die Mitarbeiterinnen der Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA). Aktuell gibt es zwar keine persönliche Beratung im Spenglergäßchen 7a, telefonisch sind Susanne Grußler und ihre Kolleginnen aber weiterhin erreichbar – auch für neue Klient*innen: „Aufgrund der derzeitigen Situation beraten wir im Moment zusätzlich zu aktuellen Gesetzesänderungen im Bereich der Existenzsicherung.“ Tätigkeitsschwerpunkte sind nach wie vor die Beratung zum Pfändungsschutz und das Ausstellen einer P-Kontobescheinigung bei Kontopfändungen. Die Mitarbeiterinnen machen auch Sozialleistungsberatung und vermitteln bei Bedarf an die Kolleginnen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA), um z.B. zu klären, ob Ratsuchenden ein Kinderzuschlag zusteht.

Natürlich können sich auch Menschen, die schon vorher Klient*innen waren, weiterhin an die Beraterinnen wenden. So laufen ja z.B. Insolvenzen weiter. Unterlagen können bei Bedarf per Post an die Beratungsstelle geschickt werden. Susanne Grußler: „Wir machen die gleiche Arbeit wie bisher – nur eben am Telefon.“

Die Schuldner- und Insolvenzberatung des DWA wird vom Landkreis Augsburg finanziert und richtet sich daher ausschließlich an Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis.
Die Mitarbeiterinnen sind montags bis freitags von 8:30 bis 12 Uhr zu erreichen unter (0821) 45019-3250.