Wo die Spuren Gottes und der Menschen sich kreuzen

 
 
Pressemitteilung von: 
12.09.2019
Garten im Karl-Sommer-Stift eingeweiht

Ein Segen für die Bewohner soll er sein – der  neu gestaltete Garten in der Altenhilfeeinrichtung Karl-Sommer-Stift. Ein Projekt, das z.B. die Deutsche Fernsehlotterie mit 64.200 Euro unterstützt.

Nach rund zehn Monaten Bauzeit hat das Diakonische Werk Augsburg (DWA) im Karl-Sommer-Stift in Friedberg die neu gestaltete Außenanlage feierlich eingeweiht. In der Natur begegne man Gottes Spuren, der Schönheit seiner Schöpfung, so Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand des DWA: „Für viele Menschen heute ist das der unmittelbarste Zugang zu Gott." Gott habe mit einem Garten begonnen, das DWA beende seine Baumaßnahmen im Karl-Sommer-Stift mit einem Garten, sagte der Kaufmännische Vorstand Markus Bottlang. Die Umgestaltung des Außenbereichs, zu der auch ein Sinnesgarten mit Aktivierungselementen speziell für demenzkranke Menschen gehört, hat die Diakonie 191.900 Euro gekostet. Geld, das Bottlang für gut investiert hält, „denn davon haben alle Bewohner etwas“ – anders etwa als bei Brandschutzmaßnahmen, die zwar für die Sicherheit notwendig seien, von denen man aber wenig sehe.

Dank an Spender und Förderer

Neben der Spende der Stiftung Deutsches Hilfswerk aus den Erträgen der Deutschen Fernsehlotterie hatte das Kuratorium Deutsche Altenhilfe 8.000 Euro für die Konzeptentwicklung und Vorplanung zur Verfügung gestellt. Für diese zeichnete unter anderem Landschaftsarchitektin Julia Zimmer verantwortlich. Die Fläche auszunutzen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und alle Sinne anzuregen nannte sie als zentrale Ziele der Umgestaltung. Dies gelinge zum Beispiel durch eine Bepflanzung, bei der zu allen Jahreszeiten etwas blüht oder durch Beerensträucher in Greifhöhe sowie ein Hochbeet, in das die Bewohner selbst etwas pflanzen und ernten können. Einen Baum hatte die Firma Busch gespendet, die die Arbeiten ausgeführt hatte. Der Lions Club Friedberg finanzierte eine Hollywoodschaukel.
Richard Scharold, 2. Bürgermeister der Stadt Friedberg, würdigte die "sehr persönliche Atmosphäre" der Pflegeeinrichtung, die er bei Besuchen im Haus, etwa zu runden Geburtstagen, immer wieder erlebe. Die Kinder vom benachbarten evangelischen Kindergarten "Zum Guten Hirten" unterhielten die Festgäste mit einer musikalischen Einlage. Nach dem offiziellen Teil feierten die Senioren bei Kaffee und Kuchen, Musik, Tombola und Glücksrad weiter.